Familienurlaub auf Can Agustin im September 2019

Fami­li­en­ur­laub auf Can Agus­tin im Sep­tem­ber 2019

Ein Rei­se­be­richt von Jen­ni­fer, Radu und Baby Emily (8 Monate)

 

Nach aben­teu­er­li­chen Fern­rei­sen zu zweit als Paar mit Back­pack, Lonely Pla­net und viel Fle­xi­bi­li­tät im Gepäck stan­den wir vor eini­gen Mona­ten vor einem ganz neuen Aben­teuer: unse­rem ers­ten Urlaub mit Baby. Die­ser Urlaub sollte natür­lich etwas Beson­de­res wer­den und für uns als kleine Fami­lie bestimmte Kri­te­rien erfül­len: Das Ziel sollte nicht allzu viele Flug­stun­den ent­fernt sein, viel Grün und Natur bie­ten. Und es sollte ein Ort sein, der auch im Sep­tem­ber noch warm und ange­nehm ist. Uns schwebte ein Ort vor, der fern ab vom Mas­sen­tou­ris­mus ist, mit dem Meer in unmit­tel­ba­rer Nähe. Rela­tiv schnell hat­ten wir uns auf Mal­lorca geei­nigt. Schließ­lich ist die Insel ein Kat­zen­sprung von Deutsch­land ent­fernt. Ein Fami­li­en­ur­laub auf Mal­lorca lockt auch noch im Herbst mit bes­tem Wet­ter, ein­la­den­den Buch­ten und bes­ter Infra­struk­tur für einen Urlaub mit Kind.

 

Ein beson­de­rer Ort für beson­dere Men­schen

 

Morgens die Ponys besuchen

Mor­gens die Ponys besu­chen

Gleich bei unse­rer Ankunft wur­den wir von Gast­ge­be­rin Tanja herz­lichst emp­fan­gen und zu unse­rem schö­nen Rei­hen­häus­chen geführt, wo wir die nächs­ten 16 Tage ver­brin­gen wür­den. Schnell merk­ten wir, dass Tanja die Finca mit viel Herz­blut auf­ge­baut hat und der Hof ein Lebens­pro­jekt ist. Die vier Rei­hen­häu­ser für Paare oder Fami­lien, ange­legt an einem ein­ge­grenz­ten Gemein­schafts­pool hin­ter der Pfer­de­kop­pel, bie­ten alles, was das Herz begehrt – vom Stab­mi­xer bis hin zum Bei­stell­bett, das bei unse­rer Ankunft bereits auf Emily gewar­tet hat. Da unser Tages­ab­lauf mit Baby sich vor allem an den Essens-​​, Schla­fens– und Wickel­zei­ten der Klei­nen ori­en­tierte, war für uns der „Selbst­ver­sor­ger­mo­dus“ ideal. So konn­ten wir unse­ren eige­nen Rhyth­mus bei­be­hal­ten, ohne uns an feste Essens­zei­ten eines All-​​Inclusive-​​Urlaubs im Hotel hal­ten zu müs­sen. Außer­dem ste­hen die Feri­en­häus­chen mit­ten im wild-​​romantischen Oli­ven­hain. Natur pur um uns herum. Was will man mehr?

 

Ein Tag auf Can Agus­tin – Natur erkun­den, rela­xen und Meer sehen

 

Leckeres selbstgemachtes Frühstück im Urlaub auf Mallorca

Lecke­res selbst­ge­mach­tes Früh­stück im Urlaub auf Mal­lorca

Für uns star­tete der Tag meist um 6 Uhr mor­gens, als Emily lang­sam anfing in ihrem Bei­stell­bett­chen zu rascheln. Nach einem gemüt­li­chen Kaf­fee im Bett besuch­ten wir im Pyjama die zwei Ponys Balu und Bonny, die meist schon erwar­tungs­voll am Zaun hin­ter den Feri­en­häu­sern war­te­ten, um ihre Strei­chel­ein­hei­ten abzu­ho­len. Danach besuchte uns wäh­rend des Früh­stücks auf der eige­nen klei­nen Ter­rasse Hof­hund Luna. Emily hatte somit schon am Mor­gen viel zu Bestau­nen und Ent­de­cken. Für uns als Stadt­men­schen war es sehr idyl­lisch, so viele Tiere um uns zu haben.

 

Frei laufende Hühner und Gemüsegarten auf Can Agustin

Frei lau­fende Hüh­ner und Gemü­se­gar­ten auf Can Agus­tin

Apro­pos Früh­stück: Auf Can Agus­tin gibt es nicht nur einen rie­si­gen Gemü­se­gar­ten, in dem man sich bedie­nen darf, son­dern auch einen Hüh­ner­stall und Obst­bäume. Wir hat­ten das Glück, eines Tages zwei frisch gelegte Eier der Hof­hüh­ner früh­stü­cken zu dür­fen.

 

Am Vor­mit­tag bra­chen wir meist zu einem klei­nen Aus­flug mit dem Miet­auto auf, wel­ches wir direkt nach der Lan­dung am Flug­ha­fen ange­mie­tet hat­ten. Ent­we­der ging es an den Strand (z.b. Cala Roman­tica), einen Ort oder Markt erkun­den (z.B. Arta; Mana­cor oder St. Lorenc) oder an einer Strand­pro­me­nade fla­nie­ren. Es kam uns ent­ge­gen, den Tag früh zu star­ten, denn früh am Mor­gen ist es noch nicht zu heiß, um mit Baby unter­wegs zu sein. Außer­dem waren wir so zumeist vor den vie­len ande­ren Tou­ris­ten an den Hot­spots.

 

Schlendern über die weitläufige Finca Can Agustin

Schlen­dern über die weit­läu­fige Finca Can Agus­tin

 

 

Nach­mit­tags­tou­ren und Abend­ge­nuß für die Fami­lie im Urlaub auf Mal­lorca

 

Die war­men Nach­mit­tags­stun­den ver­brach­ten wir am Pool direkt vor unse­rem Feri­en­haus. Oder schlen­der­ten mit Emily in der Trage über das wun­der­schöne Gelände und besuch­ten die Schweine und Schafe, die sich über weit­läu­fige Fel­der und Gehege freuen dür­fen.

 

Am Abend tisch­ten wir groß auf und saßen gemein­sam mit der lang­sam müde wer­den­den Klei­nen auf unse­rer Ter­rasse, lausch­ten der Natur und genos­sen die Ruhe. Auch hier pro­fi­tier­ten wir oft von dem frisch geern­te­ten Gemüse und den Kräu­tern direkt aus dem Beet von Can Agus­tin. So gab es öfters Pasta mit Pesto, Toma­ten, Spitz­pa­prika und mehr

 

Zusam­men ist man weni­ger allein

 

Zu unse­rer Freude machte ein wei­te­res Pär­chen mit Baby ihren ers­ten Fami­li­en­ur­laub auf Mal­lorca auf Can Agus­tin. Und so plau­der­ten wir abends oft mit unse­ren Nach­barn, lie­ßen die Babys zusam­men auf einer Decke krab­beln und tausch­ten uns über Aus­flugstipps mit Kind in der Umge­bung und Gott und die Welt aus. Tanja hat uns übri­gens auch tolle Tipps für Aus­flüge rund um Can Agus­tin gege­ben. So besuch­ten wir auf ihre Emp­feh­lung ein altes Her­ren­haus (Es Cal­de­ras), etwa 40 Minu­ten von Can Agus­tin ent­fernt.

 

Fami­li­en­ur­laub Mal­lorca

 

Familienurlaub auf Mallorca September 2019

Fami­li­en­ur­laub auf Mal­lorca Sep­tem­ber 2019

Can Agus­tin bie­tet ursprüng­lich Urlaube für Men­schen mit (kör­per­lich und/​oder geis­ti­gen) Behin­de­run­gen an. Auch zu unse­rer Zeit auf dem Hof waren meh­rere Rei­se­grup­pen zuge­gen. Wir ver­brach­ten einen gemein­sa­men Paella-​​Abend zusam­men auf dem „Markt­platz“ – einem Ort der Begeg­nung für die Rei­se­grup­pen und ande­ren Urlau­ber. Es ist schön, dass es solch einen Ort der Begeg­nung gibt, da man im All­tag kaum Kon­takt zu Men­schen mit Behin­de­run­gen hat.

 

Wir kön­nen allen rei­se­lus­ti­gen Eltern, einen Urlaub auf Can Agus­tin wärms­tens emp­feh­len und wür­den wie­der­kom­men. Beim nächs­ten Mal wäre Emily dann alt genug für die Kutsch­fahrt mit den hof­ei­ge­nen Ponys!