SA COMA – etwas Action gefällig?

Sa Coma Blick auf den Strand

SA COMA – etwas Action gefäl­lig?

Unweit von Cala Millor und nur 70 Kilo­me­ter vom Flug­ha­fen Palma ent­fernt liegt das kleine idyl­li­sche Ört­chen Sa Coma mit sei­nem fei­nen Sand­strand und dem direkt angren­zen­den Natur­schutz­ge­biet Punta de n‚Amer. Wan­dert man außer­halb der Haupt­sai­son durch die angren­zen­den Kie­fer– und Pini­en­wäl­der bis zum alten Wehr­turm kann es durch­aus sein, dass einem ein paar Pferde begeg­nen, die dort die Ruhe und Aus­zeit von den reit­hung­ri­gen Tou­ris­ten genie­ßen. Die Pferde und Ponys gehö­ren zur Ran­cho Sa Coma, wel­che geführte Ritte durch den Natur­schutz­park anbie­ten. Im Win­ter ist hier für erfah­rene Rei­ter auch ein Galopp durch das nun oft eher auf­ge­wühlte Meer mög­lich. Aber auch Reit­an­fän­ger kön­nen hier ihre ers­ten Erfah­run­gen mit dem Glück der Erde– auf dem Rücken der Pferde– sam­meln.

 

Der Fuß­weg durch das Punta n‚Amer zum Cas­tell dau­ert unge­fähr zwan­zig Minu­ten und wird nicht grund­los als „grüne Lunge“ Mal­lor­cas bezeich­net. Je nach Jah­res­zeit säu­men Blu­men die gekenn­zeich­ne­ten Wege und Möwen und Kor­mo­rane beglei­ten den Spa­zier­gang durch das natur­be­las­sene Stück­chen Erde.

 

An der Spitze der Halb­in­sel befin­det sich das Cas­tell. Dort ange­kom­men, erwar­tet einen ein atem­be­rau­ben­der Blick über die Bucht nach Cala Millor, wel­chen man in dem klei­nen Aus­flugs­re­stau­rant direkt neben dem Wehr­turm genie­ßen kann. Mit etwas Glück wer­den die Gäste dort freund­lich von einem der bun­ten Papa­geien begrüßt. Für Kul­tur­hung­rige bie­tet sich ein Besuch des Turms an, wel­cher heute ein Museum ist und die Geschichte von Sa Coma zeigt.

 

Das Punta de n‚Amer kann auch mit dem Mou­tain­bike erkun­det wer­den, was beson­ders am Wochen­ende auch die Ein­woh­ner des Urlaubs­or­tes nut­zen. Ent­spre­chende Ver­leih­sta­tio­nen fin­det man unweit der Pro­me­nade. Das Roxy Bike in Cala Millor bie­tet auch kom­pe­tent geführte Tou­ren auf den Sin­gle­trails des Natur­schutz­ge­bie­tes an.

 

Sa Coma – Sum­mer­fee­ling pur im Urlaub auf Mal­lorca

 

Strand-von-Sa-Coma MallorcaZurück an der Pro­me­nade lockt das tür­kis­blaue Mit­tel­meer mit einer Erfri­schung. Der Strand punk­tet neben dem direkt gele­ge­nen Park­platz auch mit sei­ner Bar­rie­re­frei­heit. Ein Steg führt direkt ans Was­ser, sodass auch Roll­stuhl­fah­rer den Weg über die Pro­me­nade mühe­los meis­tern kön­nen. Nicht nur des­halb wurde der Strand mit der blauen Flagge aus­ge­zeich­net und ist beson­ders bei Fami­lien beliebt. Der feine Sand und der fla­che Ein­stieg ins Meer sind auch für Kleine gut geeig­net.

 

Außer­halb des Stran­des kön­nen sich die Kids auch auf einem der vie­len klei­nen Spiel­plätze aus­to­ben und die Eltern kön­nen sich der­weil in einem der angren­zen­den Cafés zu einem gemüt­li­chen Plausch nie­der­las­sen.

 

Was­ser­sport­freunde kön­nen sich an der Playa de Sa Coma eben­falls aus­to­ben und beim Tau­chen und Schnor­cheln die mal­lor­qui­ni­sche Unter­was­ser­welt ent­de­cken. Hier sollte man zur Haupt­sai­son unbe­dingt vor­her einen Ter­min buchen.

 

Neues-Studio-CleobellWer Ent­span­nung pur sucht, kommt in Sa Coma auch auf seine Kos­ten. Das fuß­läu­fig von Strand gut erreich­bare Cle­obell bie­tet alles, was Kör­per und Geist gut tut. Hier kann man sich bei einer Mas­sage ent­span­nen oder eines der viel­fäl­ti­gen Ange­bote nut­zen und sich von Kopf bis Fuß ver­wöh­nen und auf­hüb­schen las­sen.

 

Kuli­na­ri­sche Ange­bote in Sa Coma

 

Aber auch kuli­na­risch kommt man in die­sem Küs­ten­ort auf seine Kos­ten. Die Pro­me­nade, wel­che Sa Coma direkt mit dem angren­zen­den S‚Illot ver­bin­det, ist gesäumt von klei­nen Restau­rant und bie­ten für fast jeden Geschmack das Rich­tige.

 

Im Her­ma­nos Jime­nez an der Calle Dalies fin­det man aller­hand typi­sche Gerichte Spa­ni­ens und der Insel wie Span­fer­kel oder haus­ge­ma­che Paella.

 

Das La Bodega kann man sich ab mit­tags zu einem guten Prei-​​Leistungsverhältnis beko­chen las­sen. Als eins der High­lights des Restau­rants direkt Avin­guda de ses Pal­me­res gel­ten die süßen Ver­füh­run­gen der Des­sert­karte.

 

La-Casita-in-Sa-Coma MallorcaPiz­za­lieb­ha­bern ist das La Casita zu emp­feh­len. Die Piz­zen kom­men auf kna­cki­gem Boden daher und wer­den in gemüt­li­cher Atmo­sphäre vom freund­li­chen und hilfs­be­rei­ten Ser­vice ser­viert.

 

Gut gestärkt und vol­ler Ein­drü­cke des Tages kann man den Tag bei einem roman­ti­schen Spa­zier­gang an der Strand­pro­me­nade aus­klin­gen las­sen. Diese ver­bin­det Sa Coma mit dem angren­zen­den Ört­chen S‚Illot und wird von zahl­rei­chen Hotels gesäumt.

 

Sa Coma bie­tet für den täg­li­chen Bedarf alle Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten. Wer Lust auf eine aus­gie­bi­gere Shop­ping­tour hat, der wird ver­mut­lich im angren­zen­den Cala Millor oder dem oft unter­schätz­ten Mana­cor eher fün­dig. Durch die zahl­rei­chen Bus­ver­bin­dun­gen sind diese Orte aber pro­blem­los erreich­bar.

 

Mal raus aus Sa Coma?

 

Avinguda-des-ses-Palmeres-Sa-ComaVon Sa Coma aus erreicht man viele Sehens­wür­dig­kei­ten und Küs­ten­orte in direk­ter Umge­bung schnell und unkom­pli­ziert. Unter ande­rem sei hier das unge­fähr sie­ben Kilo­me­ter ent­fernte Porto Cristo mit sei­nen ein­zig­ar­ti­gen Tropf­stein­höh­len genannt.

 

Eines der nahe­ge­le­ge­nen Mög­lich­kei­ten für einen Aus­flug ist der Safari Park, direkt an der MA-​​4023 und quasi in hör­weite von CAN AGUS­TIN. Hier kann man lan­des­un­ty­pi­sche Tiere aus dem Auto her­aus beob­ach­ten. An die­ser Stelle sei aber klar ange­merkt, dass der Park durch­aus berech­tigte Kri­ti­ker hat. Die Gehege der Tiere sind sehr klein und ent­spre­chen nicht im Ansatz dem natür­li­chen Umfeld von Löwen, Zebras, Giraf­fen und co. Auch der Umgang mit den Tie­ren ist an vie­len Stel­len frag­wür­dig.

 

Deut­lich tier­freund­li­cher und lie­be­vol­ler wer­den die Tiere in der Pro­tur Natura Farm behan­delt. Hier kön­nen groß und Klein für eine Gebühr von drei Euro Fut­ter kau­fen und die Bewoh­ner des Land­wirt­schafts­be­triebs mit klei­nen Köst­lich­kei­ten ver­wöh­nen. Neben Scha­fen und Zie­gen leben hier auch Schweine, Esel und Gänse. Der Ein­tritt ist frei und sorgt in den Mor­gen– oder Abend­stun­den des hei­ßen Som­mers auf Mal­lorca für eine gelun­gene Abwechs­lung.

 

Die Farm befin­det sich nur wenige Meter von der loka­len Poli­zei­sta­tion ent­fernt.

 

Und sonst?

 

Holzpfad-zur-Sa-Punta-in-Sa-Coma MallorcaEin jähr­li­cher Höhe­punkt in Sa Coma ist das Som­mer­fest zu Ehren des Schutz­padrons der Stadt. In der drit­ten Juli­wo­che ver­wan­delt sich der große Park­platz am Strand in ein rau­schen­des Fest. Hüpf­bur­gen und Schaum­par­tys brin­gen Kin­der­au­gen zum Leuch­ten. Neben Tanz­shows und Live­mu­sik rei­hen sich Stände mit Tapas aus der gan­zen Welt anein­an­der. Der Höhe­punkt des Fes­tes ist der Umzug der Teu­fel und Tromm­ler.

 

FAZIT: Sa Coma ist zu jeder Jah­res­zeit ein Grund zu rei­sen. Das Mal­lorca Wet­ter bie­tet auch im Win­ter milde Tem­pe­ra­tu­ren von 20 Grad im Jah­res­durch­schnitt.

 

Von der Finca CAN AGUS­TIN aus erreicht man den klei­nen Feri­en­ort an der Ost­küste der Balea­ren­in­sel mit dem Auto in weni­gen Minu­ten.

 

Noch mehr Infos zu Orten an der Ost­küste von Mal­lorca gefäl­lig? Schau dir unsere Berichte über Cala Rat­jada und Cala Bona an!