Ehrenamt – ja klar!

Ehren­amt – ja klar!

Gedan­ken und Fak­ten zum Thema Ehren­amt

 

Laut eines Arti­kels der Bun­des­re­gie­rung aus dem Jahr 2016 haben in Deutsch­land etwa 31 Mil­lio­nen Men­schen eine ehren­amt­li­che Tätig­keit inne. Das Ehren­amt hat eine lange Tra­di­tion in Deutsch­land wel­che bis ins 19. Jahr­hun­dert zurück­geht. Heut­zu­tage enga­gie­ren sich ca. 44 Pro­zent der Deut­schen frei­wil­lig für das Gemein­we­sen.

 

Hel­fende Hände wer­den so gut wie über­all gebraucht

 

Dem, der sich ehren­amt­lich betä­ti­gen möchte, bie­ten sich viel­fäl­tigste Mög­lich­kei­ten in Deutsch­land sich aktiv ein­zu­brin­gen. Egal ob bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, als Schul­weg­hel­fer, bei der Essens­aus­gabe für Alte, Kranke oder Obdach­lose, Unter­neh­mun­gen mit Men­schen mit Behin­de­rung, Kin­dern das Schwim­men bei­brin­gen oder im Fuß­ball­ver­ein trai­nie­ren, die Umwelt und Tiere schüt­zen, in der Kir­che arbei­ten – so gut wie über­all wer­den die hel­fen­den Hände gebraucht. Allein die älteste Freiwilligen-​​Agentur Deutsch­lands (gegrün­det 1980) „Taten­drang“ in Mün­chen, ver­mit­telt Frei­wil­lige in ca. 430 Ein­rich­tun­gen und Pro­jekte von Stif­tun­gen, Tier­schutz­ver­ei­nen, Bil­dungs­zen­tren, und vie­les mehr. Ganz nach dem Motto „Spen­den Sie Zeit statt Geld“, wel­ches uns beson­ders gut gefällt. Denn Geld ist zwar auch äußerst wich­tig für soziale Ver­eine, Kir­chen, Bil­dungs­zen­tren etc., aber wenn es die ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter nicht gäbe, wäre so vie­les nicht mög­lich!

 

Was wäre, wenn es kein Ehren­amt gäbe?

 

Ehren­amt ist in einer altern­den Gesell­schaft beson­ders wich­tig. Immer weni­ger junge Men­schen müs­sen immer mehr Alte ver­sor­gen. Des­halb ist es beson­ders wich­tig, die Men­schen in Deutsch­land und auf der gesam­ten Welt zum frei­wil­li­gen Enga­ge­ment zu moti­vie­ren. Nur wenn mög­lichst viele Men­schen für das Ehren­amt gewon­nen wer­den kön­nen, kann auf lange Sicht ein brei­tes Spek­trum an Pflege– und Gesundheits-​​, Sport-​​, Kul­tur– und Frei­zeit­an­ge­bote sicher­ge­stellt wer­den.

 

Ohne Men­schen, die sich frei­wil­lig ein­set­zen, geht nichts mehr

 

Es würde sehr lang­wei­lig wer­den in den Gemein­den. Die Sport­ver­eine könn­ten nicht mehr trai­nie­ren, der Faschings­ver­ein würde sich auf­lö­sen, keine Advents­feier und kein Weih­nachts­kon­zert des Gesangs­ver­eins, die Mes­sen in den Kir­chen wür­den sehr lang­wei­lig wer­den ohne Minis­tran­ten, Chor und Orga­nist, kein Krip­pen­spiel an Weih­nach­ten. Unser Ver­eins– und Gemein­de­le­ben würde zusam­men­bre­chen und das Frei­zeit­an­ge­bot in den Städ­ten und Gemein­den wäre extrem ein­ge­schränkt.

 

Beson­ders schlimm würde es die­je­ni­gen tref­fen, die auf Hilfe ange­wie­sen sind wie Alte, Benach­tei­ligte, Men­schen mit Behin­de­rung. Ehren­amt­li­che Ver­eine und Ver­bände müss­ten ihren Betrieb ein­stel­len. Selbst­hil­fe­grup­pen gäbe es nicht da diese oft von Ehren­amt­li­chen gegrün­det wer­den. Auch Stadt– und Gemein­de­rats­mit­glie­der sind in ein Ehren­amt gewählt. Hier gibt es zwar Sit­zungs­gel­der, diese fal­len aber sehr gering aus und sind eine Auf­wands­ent­schä­di­gung. Nicht gleich­zu­set­zen mit einem Gehalt. Und was, wenn es brennt? Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr kommt nicht mehr. Sie heißt ja nicht umsonst „Frei­wil­lige“.

 

Ehren­amt auf CAN AGUS­TIN

 

Auch für uns hat das Ehren­amt einen immens hohen Stel­len­wert denn auch wir könn­ten vie­les auf unse­rer Finca nicht anbie­ten, wenn wir nicht tat­kräf­tig von unse­ren Ehren­amt­lern Steffi, Andi, Erich & Diana unter­stützt wür­den. Ohne Ehren­amt hät­ten wir kei­nen Hüh­ner­stall, unsere Hüh­ner resi­die­ren in einem selbst­ge­bau­ten phan­tas­ti­schen Hüh­ner­stall, sogar mit Fens­ter­blick ins Grüne wel­chen es so ohne unse­ren Erich auch nicht geben würde. Unser wöchent­li­ches Ponypfle­gen und –Kuscheln, haben wir Steffi zu ver­dan­ken. Ebenso lässt sie sich immer wie­der etwas Neues ein­fal­len um mit unse­ren Gäs­ten das Obst und Gemüse aus dem Gar­ten zu ver­ar­bei­ten. Die Rie­sen­pfanne Paella wird zube­rei­tet von Steffi und Ihrem Mann Andi und die selbst­ge­machte Pizza von Andi steht für 2020 auf dem Plan. Diana die Trai­ne­rin von unse­rem Pony Balu kommt 2 – 3 mal in der Woche und bie­tet Kutsch­fahr­ten über unser Gelände an.

 

Warum über­neh­men Men­schen eine ehren­amt­li­che Tätig­keit

 

Inter­es­sant ist die Frage, warum Men­schen eine ehren­amt­li­che Tätig­keit über­neh­men, wird unsere Zeit doch immer schnel­ler und hek­ti­scher für jeden Ein­zel­nen. Die Gründe für ein ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sind für jeden indi­vi­du­ell und per­sön­lich. Moti­va­tio­nen für ein Ehren­amt sind bei­spiels­weise die Mög­lich­keit etwas für das Gemein­wohl zu tun und im nahen Umfeld das Leben im klei­nen Rah­men mit­zu­ge­stal­ten, der Spaß an der jewei­li­gen Tätig­keit, den eige­nen Hori­zont erwei­tern und Neues zu ler­nen. Gemein­sam etwas erle­ben und sich wei­ter­bil­den. Kennt­nisse an andere ver­mit­teln und sich einer sinn­vol­len Auf­gabe in der Frei­zeit zu wid­men.

 

Ehren­amt – eine wich­tige Sache

 

Über­le­gen Sie viel­leicht schon län­ger ein Ehren­amt zu über­neh­men oder haben wir Sie gerade davon über­zeugt, dass Ehren­amt­li­che Arbeit wich­tig und rich­tig ist?

 

Wir sind uns sicher, dass in Ihrer direk­ten Umge­bung frei­wil­lige Hel­fer gesucht wer­den. Fra­gen Sie doch ein­fach mal in der nächs­ten Schule, dem Alters– oder Pfle­ge­heim, der Kir­che oder im Rat­haus nach. Die Mög­lich­kei­ten, ein Ehren­amt aus­zu­fül­len, sind nahezu unbe­grenzt. Sie wer­den sehen, sie wer­den gebraucht!

 

Ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ter sind mit Geld nicht zu bezah­len denn Sie sind „echte Engel“. Sie enga­gie­ren sich auch dort, wo es keine finan­zi­elle Unter­stüt­zung gibt. Sie tuen vie­les, was für andere kost­bar und wert­voll ist, ohne eine Rech­nung dafür zu schrei­ben. Ehren­amt­li­che machen vie­les mög­lich, was es sonst nicht gäbe. Ehren­amt­ler packen an und belas­sen es nicht bei tol­len Ideen und guten Vor­schlä­gen.

 

Übri­gens… der 5. Dezem­ber ist der Tag der Ehren­amt­li­chen. Den­ken Sie doch mal bei die­ser Gele­gen­heit an den Wert die­ses Enga­ge­ments und dan­ken Sie per­sön­lich den Men­schen, die sich für die Gesell­schaft in Ihrer direk­ten Umge­bung ein­set­zen. Sei es der Schul­weg­hel­fer, der ihr Kind jeden Mor­gen sicher über die Straße bringt oder die Frei­wil­li­gen die sich um die Hilfs­be­dürf­ti­gen in der Gemeinde küm­mern.

 

Wir sagen auf jeden Fall DANKE DANKE DANKE an unsere flei­ßi­gen Hel­fer auf CAN AGUS­TIN! Ohne euch wäre vie­les nicht mög­lich und wir sind dank­bar euch zu haben!